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Hoffnungsfunke – zämme für Friede

1/2 Stunde für den Frieden

«Wenn einer allein träumt, ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, ist es der Anfang einer neuen Wirklichkeit.» Dom Helder Camara

Uns auszurichten auf Frieden und Gerechtigkeit, das ist fast das Einzige, was wir tun können angesichts der immer näher kommenden Kriege. Und wir wollen es gemeinsam tun. Wir wollen benennen, was Frieden und Gerechtigkeit blockiert, wir wollen aber vor allem auch die vielen Hoffnungsfunken sehen. Gemeinsam hoffen wir darauf, dass wir weiterhin in Frieden leben dürfen. Gemeinsam wollen wir davon träumen und uns dafür einsetzen, dass Frieden auch andernorts möglich wird. Und weil Singen an Leib und Seele gut tut, werden wir  zusammen auch kurze, eingängige Lieder singen.
So wollen wir gemeinsam einen Hoffnungsfunken entzünden, der ca. alle 14 Tage weiter wachsen soll und hoffentlich Kreise zieht. Eingeladen sind alle, die gemeinsam ihre Gedanken auf Frieden ausrichten wollen – unabhängig von Kirchenzugehörigkeit und Staatsbürgerschaft.
Wir treffen uns das nächste Mal am Samstag, 23. Mai um 17.30 Uhr in Kirche Hofstetten. 

Im Namen der Vorbereitungsgruppe «Hoffnungsfunke»:
Monika Stöcklin-Küry

 

Einladung zur Pfingstvigil

Samstag, 23. Mai, 18 Uhr, Schlosskapelle Burg

Pfingsten – Fest des Friedens und des Verstehens
Pfingsten gilt als Fest des Friedens und des Verstehens. Während die Erzählung vom Turmbau zu Babel von Sprachverwirrung und Zerstreuung berichtet, steht Pfingsten für das Wunder der Verständigung: Sprachgrenzen fallen, Trennung wird überwunden. Genau daran knüpft die Friedensvigil um Pfingsten an. In Zeiten wachsender Spannungen und Konflikte lädt sie ein, innezuhalten und sich der Frage zu stellen: Wie kann Verständigung gelingen – zwischen Menschen, Generationen und Kulturen? Kunst spielt eine zentrale Rolle. Sie schafft Brücken, wo Worte nicht ausreichen, und macht Erinnerung, Mahnung und Hoffnung unmittelbar erfahrbar. Tanja Arx liest aus ihrem unveröffentlichten Debütroman „Zwischen Haut und Himmel“. In verschiedenen Perspektiven – eines Rotarmisten, einer Dorfbewohnerin und eines Kindes der dritten Nachkriegsgeneration – zeigt sie, wie tief Kriegserlebnisse in Körper und Bewusstsein eingraben und wie lange ihre Schatten wirken. Das Unausgesprochene wird zum stillen Erbe der Gegenwart. Iris Balbach greift in „Das Erbe unserer Ahnen“ ein ähnliches Thema auf. Ausgehend vom Untergang der „Wilhelm Gustloff“ beschäftigt sie sich vor allem mit dem Schweigen der Überlebenden und dem Unsagbaren, das sich über Generationen fortsetzt. Ihre Bilder machen Geschichte als lebendige, verdrängte Erfahrung sichtbar.
Musikalisch begleiten das Ensemble VoceViva und Sopranistin Clara Rueff den Abend und verleihen ihm eine unmittelbar berührende Dimension. Die Friedensvigil ist weit mehr als eine Veranstaltung: Sie ist ein Raum, in dem Kunst, Spiritualität und Reflexion zusammenkommen – ein Ort, an dem spürbar wird, was Pfingsten im Kern bedeutet: dass Verständigung möglich ist.
Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen!

Vorbereitungsteam und Marek Sowulewski, Pastoralraumleiter.

 

«Courage»

Ökumenischer Gottesdienst am Flüchtlingssonntag

Die «Refugee Week» ist das weltweit grösste Kulturfestival, das die Leistungen, die Kreativität und die aussergewöhnliche Widerstandskraft von Flüchtlingen würdigt und feiert. In diesem inspirierenden Geist begehen auch wir den Flüchtlingssonntag. Unter dem Motto «Courage» laden die christlichen Schwesterkirchen herzlich zum ökumenischen Gottesdienst ein.
Am Sonntag, dem 14. Juni um 10 Uhr in Metzerlen möchten wir gemeinsam innehalten und uns auf die Lebensgeschichten geflüchteter Menschen einlassen. «Courage» dieser Ruf lädt uns ein, den Mut zu feiern: den Mut, Menschen offen und herzlich willkommen zu heissen, mutig für unsere gemeinsamen Werte einzustehen und in echter, verbindender Gemeinschaft zusammenzuwachsen. Für viele geflüchtete Menschen ist Mut keine blosse Tugend, sondern tägliche Lebenswirklichkeit: eine neue Sprache lernen, sich in einer fremden Kultur zurechtfinden und jeden Morgen einer ungewissen Zukunft mutig entgegenzutreten. Der Flüchtlingssonntag verbindet auf berührende Weise die Schicksale der heutigen Geflüchteten mit den grossen Migrationswellen, die die Geschichte jedes Landes geprägt haben. In Gesang, Gebet und Ritual wollen wir die «Courage» von einst und heute gemeinsam ehren und feiern. Eine besonders festliche Note wird unser Gottesdienst durch den kraftvollen Sound und den bewegenden Gesang von Temir Abdulkhamidov erhalten.

Wir laden Sie von Herzen ein, mit uns diesen besonderen Gottesdienst zu feiern.
Ida Schaffter, Magdalena Welten und Diakon Marek Sowulewski, Pastoralraumleiter

 

KidsTreff

Samstag, 20. Juni, 13.30 bis 16.30 Uhr, Treffpunkt Flüh Station (bei schlechtem Wetter im Pfarrhaus in Witterswil)

Spielolympiade mit Grillieren
Die Spiele sind eröffnet! Stelle dich den Prüfungen der Spielolympiade und beweise Mut, Geschick und Teamgeist! Bitte nimm deine eigenen Sachen zum Grillieren mit.
Wenn du zwischen 9 und 12 Jahren bist, erwartet dich im KidsTreff jeden Monat ein Nachmittag voller Kreativität, Spass und spannender Erlebnisse. Gemeinsam basteln wir, spielen, entdecken Neues und verbringen eine richtig gute Zeit miteinander. Natürlich gibt es auch ein leckeres Zvieri. Der KidsTreff ist kostenlos. Ganz egal, welche Konfession du hast oder wo du wohnst, du bist überall herzlich willkommen!

Anmelden kann man sich bis Mittwoch, 17. Juni direkt bei Jasmine Renz per Mail: j.renz.prso5@bluewin.ch oder per Nachricht: 079 529 28 55.

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